Nachhaltigkeit ist Thema bei uns!

In den Bereichen Messebau und Veranstaltungstechnik liegt großes Potenzial, wenn man die Nachhaltigkeit einer Veranstaltung verbessern möchte. Neben der Verwendung energiesparender und wiederverwendbarer Bestandteile aus möglichst umweltfreundlichen Materialien (u.a. Lacke und Farben auf Wasserbasis) stehen Recycling und optimierte Logistik ebenfalls hoch im Kurs.

Dass dadurch weder Kreativität noch Design leiden müssen, zeigen zahlreiche Upcycling Ideen eindrucksvoll. Eine möglichst häufige Wiederverwendung streben wir übrigens nicht nur bei großen Bauten an, sondern auch bei kleineren Bestandteilen wie bespielsweise Displays.

Bei dem Gedanken an eine nachhaltigere Messe- und Veranstaltungstechnik, denken viele zunächst an energiesparendes Equipment wie LED Lampen. Diese sind natürlich von großer Bedeutung, jedoch können Einsparungen auch durch einen geringeren Umfang und reduziertes Gewicht der Ausstattung erzielt werden. Um einen Rebound Effekt zu verhindern, also eine Nichtverwirklichung des Einsparpotenzials, sollte man sich stets fragen, wie viel Technik oder welche Licht- und Showeffekte wirklich notwendig sind. Ziel ist dabei keineswegs eine karge Show! Es geht vielmehr um ein bewusstes Abwägen und Planen der notwendigen Mengen und des optimalen technischen Equipments.

Nachhaltigkeit ist auch in der Live-Kommunikation ein präsentes Thema, welches in der Praxis jedoch häufig nicht gelebt wird. Es finden sich zahlreiche Zertifikate für Locations, Agenturen und Hotels und auch so manche ersten und guten Schritte für nachhaltigere Events und Konferenzen. Veranstaltungen, die man als ganzheitliches, weitreichendes und konsequent möglichst nachhaltig umgesetztes Vorbild innerhalb unserer Branche guten Gewissens nennen könnte, gibt es jedoch kaum.

Dabei sind gute und transparente Beispiele, die vielleicht noch nicht alles perfekt machen (können), aber das Thema ernsthaft und durchgreifend angehen, wichtig! Nicht nur als motivierende Vorbilder, sondern auch als Benchmark. Was ist bereits machbar, wo liegen Grenzen, an welchen Stellen kann man ansetzen, welche Erfahrungen haben andere gemacht? Konkrete, konsequente und transparente Beispiele sorgen für mehr Klarheit in diesem komplexen Thema und machen Mut, sukzessive mehr Nachhaltigkeit anzustreben.

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